Umziehen mit Kindern und Jugendlichen

© ExQuisine - Fotolia.com

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Ein Umzug bringt für gewöhnlich Veränderungen in sämtlichen Lebensbereichen mit sich und vor allem für Kinder kann dies ein völliger Umbruch bedeuten, den manche nur schwer verarbeiten können. Während erwachsene Menschen oft sachlich, die nötigen Gegebenheiten, was eventuell Arbeit oder Miete angeht im Hinterkopf, mit dem anstehenden Wandel umgehen können, bleibt für die Kleinen meist unklar, warum sie sich von ihrer gewohnten Umgebung trennen müssen.

Eigentlich sind Kinder zumeist offen gegenüber Neuem und zeigen sich neugierig, doch Verlust und Abschied vom bisherigen Zuhause und den Freunden, können das Bild schnell trüben. Hier ist vor allem Beistand der Eltern gefragt, die sich trotz allen Umzugsstress und anstehender Erledigungen eingehend damit beschäftigen sollten, was die neue Situation auch für die Jüngsten bedeutet.

 Das Leben zwischen Umzugskartons, in der nur halb fertig eingerichteten Wohnung, ist am Anfang natürlich schwer, gerade auch für die Kinder. Deshalb ist es wichtig, sie auch schon im Voraus mit der Umgebung vertraut zu machen und beispielsweise gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen. So lässt sich herausfinden, wo sich Spielplätze, Kindergarten oder sogar Schwimmbad befinden und bei einem Blick auf das neue Kinderzimmer, bleibt bei den wenigsten die Freude aus.

Doch auch bei den größeren darf Verständnis für einen Umzug nicht vorausgesetzt werden. Zwar können Jugendliche einige Gründe für einen Ortswechsel bereits besser verstehen, doch fällt es ihnen umso schwerer, langjährige Freunde zu verlassen und sich in etwas Neues, Unbekanntes zu begeben, in einer Zeit, die von vielen Unsicherheiten im Alltag geprägt ist. Hier sollten ebenso die älteren Kinder aktiv mit einbezogen werden. Reden über die Situation ist oft hilfreich und auch die Aussicht auf ein völlig neu und allein gestaltetes Zimmer kann manche Stimmung aufhellen.

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