Dinge, die Schwangere besser nicht tun sollten

Schwangerschaft / nexus6

Die Schwangerschaft wird von vielen Frauen als eine der schönsten Zeiten in ihrem Leben bezeichnet – kein Wunder: das Gefühl, einen kleinen Menschen in sich heranwachsen zu spüren, ist überwältigend und bei jeder Schwangerschaft eine völlig neue Erfahrung.

Natürlich kommen in dieser Zeit auch viele Zweifel auf: Mute ich meinem Minimum nicht zu viel Stress zu? Esse ich genügend Gemüse? Schlafe ich genügend? Es ist verständlich, dass jede werdende Mutter alles richtig machen will.

Dennoch sollte man sich nicht zu sehr in die Sache hineinsteigern und bedenken, dass trotz aller Veränderungen Schwangerschaft und Geburt völlig normale Vorgänge im Kreislauf des Lebens sind.

Hier einige Tipps, die jedoch beachtet werden sollten:

Alkohol sollte in jedem Fall und in jeder Menge gemieden werden. Selbst ein kleines Gläschen Sekt kann – vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft, denn in dieser Zeit werden die Organe grundlegend gebildet – großen Schaden anrichten. Wachtumsstörungen oder Organschädigungen können die bittere Folge von Alkoholkonsum sein. Und wer möchte sein Kind schon dieser Gefahr aussetzen?

Ein großes Don’t ist zudem der Genuss von Zigaretten und anderen nikotinhaltigen Produkten. Diese erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt enorm und sind verantwortlich für untergewichtige, schmächtige Babys. Das Rauchen sollte also am besten gänzlich aufgegeben werden. Abgesehen davon, dass es auch der werdenden Mutter schadet, ist es eine enorme Belastung für den Embryo. Von anderen Drogen sollten (natürlich nicht nur in der Schwangerschaft) auf jeden Fall ganz die Finger gelassen werden.

Toxoplasmose ist eine gefährliche Infektion, die beim Fötus zu Hydrocephalus, Gehirnentzündungen oder Leberentzündungen führen kann. Um die Gefahr dieser Erkrankung auszuschließen, sollte jede Schwangere in den ersten Monaten auf den Verzehr von rohem Fleisch, rohem Fisch, ungewaschenem Freilandsalat oder -gemüse dringend verzichten. Wenn der Arzt bei einer gründlichen Untersuchung jedoch Toxoplasmose-Antikörper nachweisen kann, besteht keine Gefahr mehr.

Auch den Genuss von Koffein, sei es in Kaffee oder Cola, sollte man drastisch reduzieren, am besten gänzlich einschränken. Selbst Schwarztee ist ungesund für das Ungeborene.

Dies klingt nach vielen Einschränkungen, jedoch sollte sich jede Schwangere bewusst sein, dass sie „nur“ 9 Monate durchhalten muss und schließlich alles dem Wohl des Kindes zuliebe tut. Und welche Mutter möchte nicht das Beste für ihr Baby?

Zweisprachigkeit

Sprache / lizzie_anne

Menschen die zweisprachig aufgewachsen sind haben auf jeden Fall einen Vorteil. Denn das Sprachzentrum kann sich ausgeprägter entwickeln und vor allem tut man sich dann im Alter leichter eine weitere Sprache zu erlernen. Zweisprachigkeit bedeutet genau dass man zwei Sprachen wirklich Sprechen und Verstehen kann, eben wie seine Muttersprache.

Viele Menschen die von Anfang an mit zwei Sprachen aufgewachsen sind haben das Problem dass sie in zwei Sprachen Denken und Fühlen Kannen. Das alles vermischt sich im Gehirn und man denkt mal in der einen und mal in der Anderen Sprache.

Wenn der Zweisprachige in einem Land mit zwei Landessprachen aufwächst sind beide Sprachen im Alltag vertreten. Das vereinfach die ganze Sache noch einmal denn man ist stets in Übung. Anders hingegen verhält es sich bei so genannten Spracherziehungsmethoden. Wenn der eine Elternteil eine andere Sprache spricht wachsen Kinder ebenfalls oftmals zweisprachig auf. Außerdem spricht das Kind meist mit einem Elternteil die eine und mit dem Anderen eine andere Sprache.

Früher, in den 60ern, war man noch der Meinung das Zweisprachigkeit zu einer Überforderung beifügt. Man glaubte dass so eine Gabe zur Schizophrenie führen kannte. Doch dann haben Forscher heraus gefunden dass zweisprachige Kinder sogar höhere Intelligenzwerte aufweisen können.

Viele Eltern versuchen mittlerweile ihr Kind auch zweisprachig zu erziehen wenn sie selbst nicht zwei Muttersprachen haben oder einfach eine andere Sprache sprechen. Immer mehr Kinder bekommen von klein auf die Englische Sprache mit in die Wiege gelegt. Diese zweisprachige Erziehung gewinnt immer mehr Sympathisanten, immerhin hat das Kind später mehr Zugänge zu anderen Ländern wenn es mehrere Sprachen spricht. Die frühkindliche Prägung spielt auch in Kindergärten, Vorschulen und Grundschulen mittlerweile vermehrt eine Rolle.

Medienkompetenz für Kinder

Das Internet ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Lebens und ist schon bei Kindern fest in den Alltag integriert. Doch genau diese gilt es zu schützen vor den vielen Gefahren, die dieses Medium bei allen Vorteilen in sich birgt.

Vorraussetzung ist dafür eine gewisse Medienkompetenz, die bestenfalls schon in frühem Alter erlernt und in das tägliche Leben integriert wird. Darunter versteht man laut polizeilicher Definition, „die Fähigkeit, selbstbestimmt, kreativ, und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt (und) zur Teilhabe an (…) der Gesellschaft zu nutzen“. Denn dies geht auch mit späterem beruflichen Erfolg einher, da die Wirtschaft fast ausschließlich über die Medien auftritt und kommuniziert. Diese gilt es zu verstehen und für die eigenen Zwecke zu nutzen.

Vor allem elektronische Medien wie Radio, Fernseher und Internet ermöglichen die schnelle Kommunikation. Als „Digital Natives“ bezeichnet man heute diejenigen, die mit dem Internet bereits aufgewachsen sind- die Kinder von heute also. In Schulen wird in heutigen Zeiten schon viel mit Computer und Internet gearbeitet. Doch auch Eltern sind aufgefordert den richtigen Umgang mit diesen Medien bei ihren Kindern zu fördern.

Sie sollten in Zusammenhang mit der eigenen Lebensgestaltung und Identitätsbildung gebracht werden, aber auch zur Informationsbeschaffung für Bildung und Freizeit sinnvoll eingesetzt werden können. Grundvoraussetzung ist dafür natürlich, mit den Geräten umgehen zu können und in der Lage zu sein, die Mediensprache zu verstehen. Darüber hinaus gilt es, ihren tatsächlichen Bezug zu Wirklichkeit einzuschätzen, um die beinhalteten Botschaften, beispielsweise aus Presse und Nachrichtenmagazinen, kritisch beurteilen zu können, was Wahrheit, Information oder mögliche Manipulation angeht. Doch das Internet stellt nicht nur ein Medium dar, dass es ermöglicht, die eigene Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit zu erweitern, sondern birgt auch viele Gefahren.

Es ist nicht ausreichend über die eigene Medienwirkung nachzudenken, sondern ein bestimmtes Wissen darüber, welche Folgen es haben kann, persönliche oder fremde Daten und Bilder ins Internet zu bringen, ist vonnöten. Unzählige Angebote sind speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Nicht nur lehrreiche Inhalte, auch Pornografie und Gewaltszenen sind oftmals frei zugänglich. Schnell geraten unerfahrene Nutzer, vor allem leichtgläubige Kinder an unseriöse Gestalten und Datensammler, die sich in Sozialen Netzwerken und Chatrooms aufhalten und kaum kontrolliert oder aufgehalten werden können.

 

Die Adoption

 

Adoption / Cia de Foto

Weltweit werden jährlich etwa 260.00 Kinder adoptiert laut einer Studie der Vereinten Nationen. Die Gründe für eine Adoption eines fremden Kindes sind dabei ebenso vielschichtig wie die Entscheidung für oder gegen eigene Kinder. Manche Paare adoptieren ein fremdes Kind, weil sie selbst keine Kinder bekommen können, oder schon welche haben, einem benachteiligtem Kind jedoch die Möglichkeit bieten möchten, statt in einem Heim, in einem behütetem Umfeld aufzuwachsen. Auch Alleinstehende, die einfach keinen geeigneten Partner finden, sich aber dennoch ein Kind wünschen, können ein bedürftiges Kind adoptieren. In den meisten Fällen hingegen, adoptieren die neuen Partner des leiblichen Elternteils das Kind ihres Partners.

Das Mindestalter für Erwachsene, die sich entschließen ein Kind zu adoptieren, liegt seit 1973 bei 25 Jahren. Um 1900 lag das Mindestalter noch bei 50 Jahren, Adoptionen wurden meist vorgenommen, um finanzielle Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Schon im alten Rom war die Adoption eine durchaus gängige gesellschaftliche Praxis, die es beispielsweise kinderlosen Adelsfamilien erlaubte ihren Stammbaum weiterzuführen. In Deutschland waren es die Kirchen, die um 1900 erstmals Adoptionsvermittlungsstellen einrichteten und somit die Adoption institutionalisierten. Mittlerweile werden Adoptivkindern von den Jugendämtern und verschiedenen freien Trägern, u.a. die Kirche, vermittelt. Künftige Adoptiveltern müssen sich entscheiden, ob sie ein Kind aus ihrem Land adoptieren möchten, oder eine Auslandsadoption vornehmen möchten. Umkehrbar ist die Entscheidung nur in den aller seltensten Fällen. Nur wenn eine Drohung, eine Täuschung oder ein Irrtum vorliegt, kann die Adoption zurückgenommen werden.

Juristisch gesehen, ist die Adoption die rechtliche Begründung des Verhältnisses zwischen einem Kind und seinen Eltern ohne Rücksicht auf die biologische Abstammung. Die Adoptiveltern erhalten die gleichen Rechte und Pflichten, wie leibliche Eltern. Erst seit 1976 haben auch die Adoptivkinder die identischen Rechte wie leibliche Kinder.

Was ist ein Waldkindergarten?

Wald / Axel-D

Ein Kindergarten ohne Duplosteine, ohne Rutsche oder Sandkasten? Ein Kindergarten ohne Gruppenraum, Turnraum und Spielecke ? Ein Kindergarten, der nur im Freien zu Hause ist, den Kindern jeden Tag Wind und Wetter ausliefert?Können wir das unseren Kleinsten zumuten? Brauchen sie nicht gerade ein geschütztes Heim, mit ausgepolsterten Böden, mit exklusiv auf ihre Bedürfnisse angepassten Möbel und pädagogisch wertvollem Spielzeug?

Nein, meinte die Dänin Ellen Flattau und ging mit ihren Kindern und einigen Nachbarskindern stattdessen jeden Vormittag für einige Stunden in den Wald. Aus dem regen Interesse anderer Eltern an dieser unkonventionellen Betreuung, entstand seit den 1950er Jahren die Bewegung der Waldkindergärten die sich bald auch auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausbreiten sollte. Heutzutage gibt es, laut Wikipedia, rund 300 Waldkindergärten in Deutschland, der erste wurde 1993 in Flensburg staatlich anerkannt, schon 1968 entstand allerdings in Wiesbaden, wurde jedoch nie vom Jugendamt anerkannt und blieb eine private Elterninitiative. Wie andere Kindergärten auch, finanzieren sich die Waldkindergärten mittlerweile jedoch über staatliche Förderungen, Beteiligung der Eltern und private Spenden. Organisatorisch unterscheiden sich die Waldkindergärten kaum von konventionellen Kindergärten. Eine Gruppe von 15-20 Kindern wird von zwei staatlich anerkannten Erziehern oder Erzieherinnen geleitet. Der Unterschied besteht darin, dass die Kinder und Erzieher nur im Falle eines Unwetters in feste Räume zurückziehen. Meistens dient ein Bauwagen oder eine Waldhütte als Zufluchtsort. Industriell gefertigtes Spielzeug gibt es nicht, die Kinder sollen mit dem spielen, was sie in ihrer Umgebung vorfinden. Die Vorteile eines Waldkindergartens gegenüber eines Regelkindergartens sollen die positiven Auswirkungen der Natur auf das Immunsystem und auf die Kommunikationsfähigkeit der Kinder sein. Durch dem ständigen Aufenthalt an der frischen Luft würden die Abwehrkräfte gestärkt und durch die Abwesenheit von vorgefertigtem Spielzeug würden die Kreativität und die Kommunikation der Kinder untereinander entscheidend gefördert, so Befürworter der Waldkindergärten.

Sehstörungen bei Kleinkindern

Augen / rolands.lakis

Für die Kleinen möchte man nur das Beste. Doch wie soll man das können, wenn man gar nicht weiß auf was man alles achten soll?

Eine solche Sache ist beispielsweise die Sehstärke bei Kindern. So hat die Forschung eines Berliner Augenarztes gezeigt, dass in den Kindergärten 19% der Kinder Auffälligkeiten an den Augen aufweisen, jedoch nur 11% in Behandlung sind. Der Arzt tut dies ganz klar als keinen Schönheitsfehler ab. Immerhin ist es so, dass sich Probleme mit dem Auge am besten behandeln lassen, je jünger der Betroffene ist. So ist es schlichtweg einfach zu spät, wenn das Kind erst bei der Einschulung auf seine Seheinschränkung untersucht wird und dann gegebenfalls eine Brille verschrieben bekommt. So sollte eigentlich jedes Kind bis zu seinem zweiten Lebensjahr einmal beim Augenarzt gewesen sein. In Familien mit starker Seheinschränkung und vermehrten Brillenträgern sogar mit nur einem halben Jahr.

Auch die Tatsache des Schielens darf bei Kindern nicht unterschätzt werden. Wenn die Kinder schielen sehen sie zwei Bilder. Da dies auf Dauer zu anstrengend ist, blendet das Gehirn mit der Zeit ein Bild aus und somit ist nur noch ein Auge wirklich aktiv. Dies wird in seiner Sehkraft zwar immer stärker, das “nutzlose” Auge jedoch auch immer schwächer. Wenn dies nicht behandelt wird, kann das Kind irgendwann nur noch mit einem Auge sehen und somit das räumliche Sehen nicht erlernen. Problematisch ist dabei nur, dass das Schielen bei Babys sehr häufig vorkommt und auch wieder von alleine weggeht. Doch spätestens wenn der Kleine mit 8 Monaten immer noch schielt sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Es empfiehlt sich außerdem zu einem richtigen Augenarzt zu gehen. Nachteil bei der ganzen Vorsicht ist leider nur, dass die Krankenkasse diese Vorsorgeuntersuchung nicht übernimmt.

Was ist ‘Offener Unterricht’?

Klasse / James Sarmiento

Beim Offenen Unterricht handelt es sich um eine spezielle Organisationsform des Unterrichts, bei der jeder Schüler selbst entscheiden kann in welcher Sozialform er an selbstgewählten Inhalten wo und wann arbeiten möchte.

Es gab lange Zeit keine eindeutige Definition für den Offenen Unterricht, da dieser vor allem als Gegenstück zum Frontalunterricht entworfen wurde und nicht aufgrund einer tiefgehenden Theorie.

Das besondere am Offenen Unterricht ist, dass die individuellen fachlichen und überfachlichen Lerninteressen der Kinder das Lerngeschehen bestimmen. Grundelement dieser Unterrichtsstrategie sind die Individuen in der Lerngruppe und vor allem die Interessen der Individuen. Somit eignet sich Offener Unterricht sehr gut zum Lernen mit heterogenen Lerngruppen, da jedes Kind auf einem anderen Wissenstand ist und ein unterschiedliches Lernpotential hat. Wo im Frontalunterricht diese Kinder meistens untergehen, da sich der Lehrer nach dem Lehrplan und der Mehrheit der Klasse richtet, so kann der Pädagoge im Offenen Unterricht wunderbar auf diese eingehen. Genauso verhält sich dies auch mit den sehr schlauen und Hochbegabten Schülern. Diese können sich nach ihrem Interesse weiter bilden und müssen sich im Unterricht nicht langweilen, wenn der Lehrer eine Gesetzmäßigkeit zum fünften Mal erklärt.

Natürlich muss man sich als Pädagoge in diesem Bereich auch sehr bilden. So gilt es für die heutigen Lehramtsstudenten zur Standardausbildung dazu, so viele verschiedene Unterrichtsformen wie möglich kennenzulernen. Für ältere Lehrer ist es jedoch oftmals ein Problem, sich noch auf Fortbildungen zu begeben und sich neue Lehrmöglichkeiten anzueignen. Hier ist es wichtig, dass junge und ältere Kollegen im Team arbeiten und die gegenteiligen Ansichtsweisen tolerieren und akzeptieren.

Verschiedene Formen des Offenen Unterrichts sind dabei vor allem die Freiarbeit, der Projektunterricht, das Entdeckende Lernen, das Forschende Lernen und das Selbstbestimmte Lernen.

Das Einzelkind

Geschwister / sean dreilinger

In Familien mit einem Einzelkind ist doch was schief gelaufen, sonst würde es noch Geschwister geben.” Solche und ähnliche Äußerungen gibt es heute noch in Unmengen. So hat die Gesellschaft ein großes Vorurteil gegenüber Einzelkindern. Man hat das Bild im Kopf von einem kleinen Kind, das alles machen darf was es will und auch alles bekommt und verhätschelt wird. Da scheint sich in der Gesellschaft ein ganz schönes klischeehaftes Bild festgefahren. Doch wie kommt das?

Wahrscheinlich hat dies mit der Vergangenheit zu tun. So war es in einer sowieso kinderreichen Zeit üblich viele Kinder zu haben. Wenn es dann Eltern mit wirklich nur einem Kind gab, dann lag der Grund meistens an irgendwelchen Schicksalsschläge, die dieser Familie widerfahren sind, wie beispielsweise eine Unfruchtbarkeit. Dieser Gedanke hat sich noch bis heute so in den Köpfen eingeprägt, dass diese Vorurteile weiter bestehen. Dabei sollte man doch froh sein, dass überhaupt ein Kind da ist, was in unserer modernen Gesellschaft schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Neue Studien haben jetzt belegt, dass die Anzahl der Geschwister einen viel geringeren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hat als bisher angenommen. So spielt die Liebe und Aufmerksamkeit zu dem Kind eine viel größere Rolle, als etwa die Quantität der Geschwister. Wenn die Eltern ihrem Kind genug Aufmerksamkeit und eine gute Erziehung geben, dann kann es die Tatsache Einzelkind zu sein genauso gut wegstecken wie die Möglichkeit durch ein neues Geschwisterchen in seiner Aufmerksamkeit zu seinen Eltern bedroht zu werden.

Letztendlich müssen es alle Paare selbst entscheiden ob und wie viele Kinder sie haben wollen. Und auch wenn es dann “nur” ein Kind ist, sollte keine Familie gezwungen sein sich dafür schämen zu müssen, denn auch dieses Kind ist mit Liebe entstanden.